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Die SNI43 ist ein asymmetrischer Nutring zur Abdichtung beweglicher Kolbenstangen. Das Profil ist einfachwirkend und für Anwendungen mit einseitiger Druckbelastung vorgesehen.
Die Dichtung besitzt eine innere Hauptdichtlippe und einen festen Sitz am Außendurchmesser. Eine integrierte V-Feder spannt die Dichtlippe aktiv vor, wodurch die SNI43 für hohe Drücke und Vakuum geeignet ist.
Das Dichtungselement der SNI43 besteht aus kohlegefülltem PTFE. Das asymmetrische Profil verfügt über eine innere Hauptdichtlippe, die mit der Kolbenstange in Kontakt steht.
Als Vorspannelement dient eine V-Feder aus Edelstahl 1.4310 nach DIN EN 1008-1. Zusätzlich besitzt das Profil einen festen Sitz am Außendurchmesser zur Positionierung in der Einbaunut.
Die V-Feder übt eine aktive Vorspannung auf die Dichtlippe aus. Diese Vorspannung sorgt für statische Dichtheit und unterstützt die Dichtwirkung, wenn noch kein oder nur ein geringer Hydraulikdruck vorhanden ist.
Durch die aktiv vorgespannte Dichtlippe eignet sich die SNI43 für Anwendungen mit hohen Drücken und Vakuum. Die Einbaurichtung muss dabei auf die einseitige Druckbelastung abgestimmt werden.
Die asymmetrischen Dichtlippen sorgen laut Datenblatt für eine optimierte Dichtwirkung. Die innere Hauptdichtlippe bildet den funktionalen Kontakt mit der beweglichen Kolbenstange.
Das Profil verbindet diese Dichtwirkung mit einem festen Sitz am Außendurchmesser. Bei der Auswahl müssen die Druckrichtung, die Position der Hauptdichtlippe und der verfügbare Einbauraum aufeinander abgestimmt werden.
Die SNI43 besitzt eine geringe Reibung, auch bei niedrigen Gleitgeschwindigkeiten. Laut Datenblatt tritt dabei kein Stick-Slip-Effekt auf.
Das Profil weist außerdem eine hohe Verschleißfestigkeit auf. Diese Eigenschaften gehören zu den funktionalen Vorteilen der Dichtung innerhalb der angegebenen Einsatzgrenzen.
Die SNI43 eignet sich für Bedingungen mit Trockenlauf und Mangelschmierung. Diese Eigenschaft muss zusammen mit der eingesetzten Temperatur, dem Druck, der Gleitgeschwindigkeit und dem Medium beurteilt werden.
Für die Montage schreibt das Datenblatt dennoch vor, dass die Kolbenstange vorher geölt oder gefettet werden muss. Diese Montageanforderung bleibt daher bestehen.
Die SNI43 Stangendichtung ist für die stationäre Hydraulik und für Standardzylinder vorgesehen. Das Profil besitzt ein breites Anwendungsspektrum und wird als zuverlässige Konstruktion für mittelschwere Anwendungen in der allgemeinen Industrie beschrieben.
Zu den genannten Vorteilen gehören eine hohe chemische Beständigkeit, eine geringe Reibung, eine hohe Verschleißfestigkeit, ein breiter Temperaturbereich und eine hohe Extrusionssicherheit. Darüber hinaus bietet die SNI43 ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und wird von zertifizierten externen Lieferanten hergestellt.
Als Dichtungswerkstoff der SNI43 wird kohlegefülltes PTFE verwendet. Der Werkstoff unterstützt die hohe chemische Beständigkeit, geringe Reibung, hohe Verschleißfestigkeit und Einsatzfähigkeit innerhalb eines breiten Temperaturbereichs.
Die V-Feder besteht aus Edelstahl 1.4310 nach DIN EN 1008-1. Bei der Werkstoffbewertung müssen der Dichtungswerkstoff und der Federwerkstoff gemeinsam in Bezug auf das Medium und die Betriebsbedingungen betrachtet werden.
Die SNI43 ist für Hydrauliköle aller Art geeignet. Das Datenblatt nennt außerdem Heißluft und Dampf als geeignete Medien.
Das Profil besitzt eine sehr gute Beständigkeit gegen ein breites Spektrum an Medien. Prüfen Sie bei der Auswahl die Beständigkeit des jeweiligen Compounds gegenüber dem tatsächlich verwendeten Medium und der zugehörigen Betriebstemperatur.
Für die SNI43 gilt ein Temperaturbereich von -150 bis +250 °C. Die maximale Gleitgeschwindigkeit beträgt 15 m/s und der maximal zulässige Druck liegt bei 35 MPa.
Die angegebenen Einsatzgrenzen sind Maximalwerte und können möglicherweise nicht gleichzeitig erreicht werden. Die Eignung muss deshalb anhand der vollständigen Kombination aus Temperatur, Druck, Gleitgeschwindigkeit, Medium, Schmierung und Einbaubedingungen bewertet werden.
Aktuelle Informationen zu Zulassungen und Zertifikaten sind dem gültigen Materialdatenblatt des verwendeten Werkstoffs zu entnehmen. Diese Angaben hängen vom jeweiligen Compound ab und können deshalb nicht für jede Ausführung vollständig aufgeführt werden.
Das Zylindergehäuse und die Kolbenstange müssen mit Fasen versehen werden, um Beschädigungen der Stangendichtung zu vermeiden. Länge und Winkel dieser Montagefasen müssen der Einbauraumzeichnung entsprechen.
Für die Nutflanken gilt eine Oberflächenrauheit von Ra ≤ 3 µm. Der Nutgrund muss eine Oberflächenrauheit von Ra ≤ 1,8 µm aufweisen. Für die Gegenlauffläche der Kolbenstange gilt eine Oberflächenrauheit von Ra ≤ 0,4 µm.
Die SNI43 muss in einer axial offenen Nut montiert werden. Für einen begrenzten Abmessungsbereich sind auch halboffene oder geschlossene Einbauräume möglich. Prüfen Sie dafür die Abmessungen und die zugehörige Einbauzeichnung.
Scharfe Kanten müssen entgratet und mit nahtlosen Fasen und Radien versehen werden. Reinigen Sie den Einbauraum vor der Montage sorgfältig und entfernen Sie Staub, Schmutz, Metallspäne und andere Verunreinigungen.
Ziehen Sie die Dichtung nicht über scharfe Kanten, Gewindeenden oder Aussparungen wie Passfedernuten. Verwenden Sie bei Bedarf eine Montagehülse, um das Profil zu schützen. Ölen oder fetten Sie die Kolbenstange vor der Montage.
Lagern Sie die SNI43 bei einer Temperatur unter 25 °C. Vermeiden Sie direkte Wärmequellen, direkte Sonneneinstrahlung und Kondenswasserbildung im Lagerraum.
Die Dichtung darf weder Ozon noch ionisierender Strahlung ausgesetzt werden. Die Lagerungsempfehlungen basieren auf der Revision der ISO 2230 vom 16.09.1992.
Prüfen Sie zunächst die erforderlichen Abmessungen der Kolbenstange und der Einbaunut. Stimmen Sie die Einbaurichtung auf die einseitige Druckbelastung ab und prüfen Sie, ob für die gewählte Größe ein axial offener, halboffener oder geschlossener Einbauraum zulässig ist.
Berücksichtigen Sie außerdem den Temperaturbereich von -150 bis +250 °C, die maximale Gleitgeschwindigkeit von 15 m/s und den maximalen Druck von 35 MPa. Diese Werte können möglicherweise nicht gleichzeitig erreicht werden. Prüfen Sie auch das Medium, die Schmierungsbedingungen, die Oberflächenanforderungen und mögliche compoundspezifische Zulassungen.