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Die RPORA32 ist eine Radialdichtung für schwenkende und rotierende Kolben. Das Profil kann in hydraulischen Drehdurchführungen und als Schwenkdichtung eingesetzt werden. Die symmetrische Konstruktion ermöglicht eine Druckbelastung von beiden Seiten.
Die Dichtung ist zweiteilig und besteht aus einem dynamischen Grundelement aus PTFE-Kohle mit einem darunterliegenden O-Ring aus NBR. Laut Datenblatt wird die RPORA32 meist in doppelter Anordnung verwendet.
Das Grundelement der RPORA32 besteht aus PTFE-Kohle. Dieses Bauteil bildet die dynamische Dichtfläche. Umlaufende Nuten in dieser Oberfläche dienen während der Schwenk- oder Drehbewegung als Schmierstoffdepot.
Unterhalb des Grundelements befindet sich ein O-Ring aus NBR. Dieser O-Ring dient als Dichtungs- und Vorspannelement und drückt das PTFE-Kohle-Element gegen die zugehörige Gegenlauffläche. Die Kombination beider Komponenten bildet das vollständige radiale Dichtungsprofil.
Die RPORA32 besitzt eine symmetrische Form und ist doppeltwirkend. Das Profil kann dadurch von beiden Seiten mit Druck beaufschlagt werden. Diese Konstruktion entspricht Anwendungen mit schwenkenden oder rotierenden Kolben und hydraulischen Drehdurchführungen.
Das Datenblatt gibt an, dass die RPORA32 meist in doppelter Anordnung verwendet wird. Bei der Auswahl und Auslegung des Einbauraums muss daher geprüft werden, welche Anordnung für die Anwendung vorgesehen ist.
Die dynamische Dichtfläche der RPORA32 besitzt umlaufende Nuten. Diese Nuten dienen als Schmierstoffdepot und halten während der Bewegung Schmierstoff an der Gegenlauffläche verfügbar.
Laut Datenblatt bietet das Profil auch bei niedriger Geschwindigkeit eine geringe Reibung und zeigt keinen Stick-Slip-Effekt. Die RPORA32 besitzt außerdem eine hohe Verschleißfestigkeit. Die tatsächliche Eignung bleibt von der Kombination aus Druck, Geschwindigkeit, Temperatur, Medium und Oberflächenqualität abhängig.
Die RPORA32 kann in hydraulischen Drehdurchführungen und bei schwenkenden oder rotierenden Kolben eingesetzt werden. Das Profil funktioniert dabei als Radialdichtung um den Kolben und eignet sich für eine Druckbelastung von beiden Seiten.
Das Datenblatt beschreibt die RPORA32 als zuverlässige Konstruktion mit einem breiten Anwendungsspektrum für mäßig anspruchsvolle Anwendungen in der allgemeinen Industrie. Das Profil eignet sich innerhalb des angegebenen Bereichs für Anwendungen bei höheren Temperaturen, besitzt ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und wird von zertifizierten externen Lieferanten hergestellt.
Die RPORA32 besteht aus zwei Werkstoffkomponenten. Das dynamische Grundelement ist aus PTFE-Kohle gefertigt. Der O-Ring, der für die Abdichtung und Vorspannung sorgt, besteht aus NBR.
Bei der Auswahl müssen beide Komponenten als Bestandteil des vollständigen Profils beurteilt werden. Für die RPORA32 gelten ein Temperaturbereich von -30 bis +100 °C, eine maximale Gleitgeschwindigkeit von 2 m/s und ein maximaler Druck von 30 MPa. Laut Datenblatt können diese Maximalwerte möglicherweise nicht gleichzeitig erreicht werden.
Die RPORA32 ist gegenüber Hydraulikölen nach DIN 51524 Teil 1 bis 3, Schmierölen und Schmierfetten auf Mineralölbasis beständig. Das Profil kann außerdem mit den schwer entflammbaren Hydraulikflüssigkeiten HFA, HFB und HFC nach VCMA 24317 verwendet werden.
Das Datenblatt nennt auch Wasser und Wasser-Öl-Emulsionen bei der Medienbeständigkeit. Bei der Auswahl muss das Medium gemeinsam mit der Temperatur, dem Druck, der Gleitgeschwindigkeit und den weiteren Betriebsbedingungen beurteilt werden.
Die zulässige Betriebstemperatur der RPORA32 liegt zwischen -30 und +100 °C. Die maximale Gleitgeschwindigkeit beträgt 2 m/s und der maximal zulässige Druck 30 MPa.
Bei diesen Angaben handelt es sich um Maximalwerte, die laut Datenblatt möglicherweise nicht gleichzeitig erreicht werden können. Die vollständige Kombination aus Druck, Geschwindigkeit, Temperatur, Medium, Bewegungsart und Einbausituation muss daher gemeinsam beurteilt werden.
Aktuelle Informationen über Zulassungen und Zertifikate müssen im Materialdatenblatt des jeweiligen Werkstoffs geprüft werden. Diese Angaben hängen von der spezifischen Mischung ab und können laut Datenblatt nicht vollständig in den allgemeinen Produktinformationen aufgeführt werden.
Das Zylindergehäuse und die Kolbenstange beziehungsweise der Kolben müssen mit Einführschrägen versehen sein, um Beschädigungen während der Montage zu vermeiden. Länge und Winkel dieser Einführschrägen müssen der zugehörigen Einbauraumzeichnung entsprechen.
Die Nutflanken dürfen eine maximale Oberflächenrauheit von Ra 3 µm aufweisen. Für den Nutgrund gilt maximal Ra 1,8 µm. Die Gegenlauffläche für die dynamische Abdichtung darf eine maximale Oberflächenrauheit von Ra 0,3 µm besitzen.
Innerhalb eines begrenzten Abmessungsbereichs kann die RPORA32 in einem halboffenen oder geschlossenen Einbauraum montiert werden. Bei kleinen Durchmessern ist ein axial zugänglicher Einbauraum erforderlich.
Der Einbauraum muss vor dem Einsetzen der Dichtung sorgfältig gereinigt werden. Staub, Schmutz, Metallspäne und andere Verunreinigungen sind zu entfernen. Scharfe Kanten müssen entgratet und die Bauteile mit nahtlosen Einführschrägen und Radien versehen werden.
Die Dichtung darf während der Montage nicht über scharfe Kanten, Gewindeenden oder Aussparungen wie Passfedernuten gezogen werden. Bei Bedarf ist eine Montagehülse zu verwenden, um das Profil beim Einsetzen zu schützen.
Bei der Montage in einem geschlossenen Einbauraum muss das PTFE-Teil vorgewärmt werden. Dadurch kann das Grundelement nierenförmig verformt und montiert werden. Die Dichtung darf dabei nicht geknickt werden. Der O-Ring darf nicht über die Montageflächen gerollt und beim Einrasten in die Nut nicht verdreht werden.
Die Kolbendichtung muss vor dem Einbau des Zylinders eingefettet werden. Nach der Montage ist die RPORA32 zu kalibrieren, damit das Profil die richtige Form und Position im Einbauraum erhält.
Die RPORA32 muss bei einer Temperatur unter 25 °C gelagert werden. Während der Lagerung darf die Dichtung keinen direkten Wärmequellen und keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Kondensation im Lagerraum muss ebenfalls vermieden werden.
Das Produkt muss außerdem vor Ozon und ionisierender Strahlung geschützt werden. Die Lagerungsempfehlungen im Datenblatt basieren auf der Überarbeitung der ISO 2230 vom 16. September 1992.
Bei der Auswahl einer RPORA32 muss zunächst geprüft werden, ob das Profil bei einem schwenkenden oder rotierenden Kolben oder in einer hydraulischen Drehdurchführung eingesetzt wird. Außerdem ist zu bestimmen, ob eine Druckbelastung von beiden Seiten und eine doppelte Anordnung zur Konstruktion passen.
Anschließend muss beurteilt werden, ob PTFE-Kohle und NBR für das Medium geeignet sind und ob der Temperaturbereich von -30 bis +100 °C, die maximale Gleitgeschwindigkeit von 2 m/s und der maximale Druck von 30 MPa zu den Betriebsbedingungen passen. Auch die Nutgeometrie, Oberflächenrauheit, Montageart und Zugänglichkeit des Einbauraums sind zu prüfen. Wenn eine bestimmte Zulassung oder Zertifizierung erforderlich ist, muss diese separat für die ausgewählte Mischung festgestellt werden.