Freudenberg Sealing Technologies (FST) kündigte am 24. September 2025 an, dass das Unternehmen auf der The Battery Show North America 2025 seine neuesten Lösungen für E-Mobility präsentieren wird. Die Messe findet vom 6. bis 9. Oktober 2025 im Huntington Place in Detroit (USA) statt. Besucher finden FST am Stand #5208; im Fokus stehen Komponenten und Dichtungslösungen, die die Effizienz, Zuverlässigkeit und Funktionalität von Fahrzeugen der aktuellen sowie der nächsten Generation verbessern sollen.
Ein zentrales Thema am Stand ist das Druckmanagement in Lithium-Ionen-Batteriepacks. Batteriegehäuse müssen aus Sicherheits- und Performancegründen möglichst dicht abgeschlossen bleiben, während gleichzeitig ein Bedarf an kontrolliertem Druckausgleich und Notentgasung besteht. Dafür setzt FST sein DIAvent®-Portfolio ein: eine (patentierte) Produktfamilie für den Druckausgleich im Normalbetrieb, ergänzt um Funktionen für Emergency Degassing. Laut Pressemitteilung umfasst das Portfolio Varianten für kompakte Batteriesysteme, aber auch Ausführungen mit höherer Kapazität für größere, energieintensive Fahrzeuge sowie Anwendungen unter anderem an E-Motoren, Achsen und Invertern.
FST nennt zudem zwei Erweiterungen, die auf Kundenanforderungen basieren. Der DIAvent® maxFlow ist mit einem offenen Degassing-Vent (statt einer schrittweisen Öffnung) ausgelegt, wodurch laut FST die vollständige Entgasungsrate rund um den Öffnungsdruck zur Verfügung steht. Das Aktivierungsniveau ist zwischen 50 und 200 mbar einstellbar. Die zweite Ergänzung ist der DIAvent® Hybrid, der permanenten bidirektionalen Druckausgleich mit Notentgasung kombiniert und zudem die Möglichkeit bietet, die Aluminiumabdeckung direkt und fest am Batteriegehäuse zu montieren. Beide Lösungen sind für Batteriesysteme mit hoher Energiedichte ausgelegt.
Neben dem Druckmanagement rückt FST eine Dichtungslösung für Busbars in den Fokus—die Leiter, die den Energietransfer in Batteriesystemen sicherstellen. In der Praxis sind Busbars aufgrund von Geometrievariationen sowie der Exposition gegenüber aggressiven Medien und Temperaturschwankungen schwer zuverlässig abzudichten. Dafür präsentiert FST eine mediendichte Busbar-Dichtungstechnologie, die sowohl für rechteckige als auch für runde Busbars geeignet ist. Laut Pressemitteilung kann die Lösung zusätzliche Montageschritte vermeiden und das Leckagerisiko senken, mit einem Temperaturbereich von -40 °C bis 200 °C sowie verbesserter Beständigkeit gegen Thermal Cycling und aggressive Medien.
Da EV-Batterien größer werden und die Ladegeschwindigkeiten steigen, wird das thermische Management immer kritischer. FST zeigt daher Fluid-Connectoren, die für unterschiedliche Kühlmedien und thermodynamische Anforderungen geeignet sind, mit dem Ziel, Zelltemperaturen besser zu kontrollieren und die Lebensdauer von Batterien zu unterstützen. In der Pressemitteilung wird außerdem erwähnt, dass die Connectoren Funktionen kombinieren und Toleranzen ausgleichen können, um die Montage zu vereinfachen. Zusätzlich präsentiert FST Magnetventile, die Luft- und Flüssigkeitsströme in Automotive- und Batteriesystemen steuern, indem sie elektrische Signale in kontrollierte mechanische Bewegung umsetzen.
Tania Hagel (Global Vice President, OEM Sales) fasst die Positionierung mit der Aussage zusammen, dass Kunden „agile und erfahrene Partner“ benötigen, die bei neuen Herausforderungen schnell optimierte Materialien und Technologien liefern können.
FST bringt zudem weitere Lösungen nach Detroit mit, darunter eine 3D-Waveguide-Antenne für Radarsysteme (ADAS und autonomes Fahren) sowie unter anderem Battery Cell Caps, Housing Gaskets und einen Thermal-Barrier-Demonstrator. Laut Pressemitteilung sind am selben Stand außerdem die SurTec Group und Freudenberg Filtration Technologies vertreten.
Quelle: Pressemitteilung von Freudenberg Sealing Technologies, „Solving Today’s Challenges to Power Tomorrow’s Mobility“, 24. September 2025 (Text vom Nutzer bereitgestellt).
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