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Der AD51 ist ein doppeltwirkender Abstreifer für Kolbenstangen mit hohen Hubgeschwindigkeiten. Die vorstehende Abstreiflippe entfernt Schmutz und andere Verunreinigungen von der Kolbenstange, wenn diese in den Zylinder einfährt. Dadurch trägt das Profil dazu bei, das Eindringen von Verunreinigungen von außen in den Einbauraum zu verhindern.
Eine zweite Lippe reduziert den Restölfilm auf der Oberfläche der Kolbenstange. Der AD51 kombiniert somit das Entfernen von Schmutz mit der Verringerung des Restöls. Das Profil besteht aus NBR, enthält keinen metallischen Winkelring und besitzt eine zusätzliche Durchmesserstufe am äußeren Sitz.
Der AD51 besteht aus NBR und besitzt eine vorstehende Abstreiflippe mit einer zweiten Lippe auf der gegenüberliegenden Seite des Profils. Die äußere Abstreiflippe entfernt Verunreinigungen während der Einfahrbewegung der Kolbenstange. Die zweite Lippe reduziert den Restölfilm auf der Stangenoberfläche.
Ein metallischer Winkelring ist nicht vorhanden. Am äußeren Sitz des Profils befindet sich eine zusätzliche Durchmesserstufe, die laut Datenblatt eine stärkere Dicht- und Abstreifwirkung bewirkt. Der AD51 wird in einem axial halboffenen Einbauraum montiert.
Beim Einfahren der Kolbenstange entfernt die vorstehende Abstreiflippe Schmutz von der Stangenoberfläche. Die zweite Lippe dient der Verringerung des Restölfilms. Aufgrund dieser Kombination wird der AD51 im Datenblatt als doppeltwirkender Abstreifer bezeichnet.
Für die Rückführung des Restöls wird eine Druckentlastungsbohrung empfohlen. Diese Empfehlung muss bei der Ausführung des Einbauraums berücksichtigt werden. Laut Datenblatt bietet der AD51 gute Abstreifeigenschaften gegenüber Schmutz und eignet sich besonders für hohe Hubgeschwindigkeiten.
Der AD51 besitzt eine zusätzliche Durchmesserstufe am äußeren Sitz des Profils. Laut Datenblatt führt diese Durchmesserstufe zu einer stärkeren Dicht- und Abstreifwirkung. Die Durchmesserstufe ist damit ein kennzeichnendes Merkmal der AD51 Konstruktion.
Diese Konstruktion wirkt mit den beiden funktionellen Lippen zusammen. Die vorstehende Lippe entfernt Verunreinigungen während der Einfahrbewegung, während die zweite Lippe den Restölfilm reduziert. Das Profil enthält keinen separaten metallischen Winkelring.
Der AD51 eignet sich besonders für Kolbenstangen mit hohen Hubgeschwindigkeiten. Das Datenblatt beschreibt das Profil außerdem als zuverlässige Konstruktion mit einem breiten Anwendungsspektrum für mäßig anspruchsvolle Anwendungen in der allgemeinen Industrie.
Die Profilkonstruktion wird mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis kombiniert. Der AD51 wird von zertifizierten externen Lieferanten hergestellt. Bei der Auswahl müssen die Doppellippenfunktion, die zusätzliche Durchmesserstufe und der axial halboffene Einbauraum auf die Anwendung abgestimmt werden.
Der AD51 wird ausschließlich mit NBR als Werkstoff angegeben. Bei der Auswahl müssen der Temperaturbereich, die Gleitgeschwindigkeit und das Medium, mit dem das Profil in Kontakt kommt, gemeinsam beurteilt werden. Für den AD51 gelten ein Temperaturbereich von -30 bis +100 °C und eine Gleitgeschwindigkeit von maximal 1 m/s.
Der AD51 ist gegenüber Hydraulikölen nach DIN 51524 Teil 1 bis 3, Schmierölen und Schmierfetten auf Mineralölbasis beständig. Das Profil kann außerdem mit den schwer entflammbaren Hydraulikflüssigkeiten HFA, HFB und HFC nach VCMA 24317 verwendet werden.
Die zulässige Betriebstemperatur des AD51 liegt zwischen -30 und +100 °C. Die maximale Gleitgeschwindigkeit beträgt 1 m/s. Bei diesen Angaben handelt es sich um Maximalwerte, die laut Datenblatt möglicherweise nicht gleichzeitig erreicht werden können.
Temperatur und Gleitgeschwindigkeit dürfen daher nicht getrennt vom Medium und den weiteren Betriebsbedingungen beurteilt werden. Auch die Abmessungen, der axial halboffene Einbauraum und die Oberflächen von Kolbenstange und Nut müssen für das Profil geeignet sein.
Aktuelle Informationen über Zulassungen und Zertifikate müssen im Materialdatenblatt des jeweiligen Werkstoffs geprüft werden. Diese Angaben hängen von der spezifischen Mischung ab und können laut Datenblatt nicht vollständig in den allgemeinen Produktinformationen aufgeführt werden.
Das Zylindergehäuse und die Kolbenstange beziehungsweise der Kolben müssen mit Einführschrägen versehen sein, um Beschädigungen während der Montage zu vermeiden. Länge und Winkel dieser Einführschrägen müssen der zugehörigen Einbauraumzeichnung entsprechen.
Für die Oberflächenrauheit der Kolbenstange gelten die Vorgaben der verwendeten Dichtung. Die Nutflanken für den AD51 dürfen eine maximale Oberflächenrauheit von Ra 4 µm aufweisen. Für den Nutgrund gilt eine maximale Oberflächenrauheit von Ra 2,5 µm.
Der AD51 wird in einem axial halboffenen Einbauraum montiert. Scharfe Kanten müssen zuvor entgratet werden. Außerdem müssen nahtlose Einführschrägen und Radien vorhanden sein, damit das NBR-Profil während der Montage nicht beschädigt wird.
Der Einbauraum muss vor dem Einsetzen des Abstreifers sorgfältig gereinigt werden. Staub, Schmutz, Metallspäne und andere Verunreinigungen sind vollständig zu entfernen. Die Montageflächen und der Abstreifer müssen vor der Montage des Profils eingefettet werden.
Der AD51 muss bei einer Temperatur unter 25 °C gelagert werden. Während der Lagerung darf der Abstreifer keinen direkten Wärmequellen und keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Kondensation im Lagerraum muss ebenfalls vermieden werden.
Das Produkt muss außerdem vor Ozon und ionisierender Strahlung geschützt werden. Die Lagerungsempfehlungen im Datenblatt basieren auf der Überarbeitung der ISO 2230 vom 16. September 1992.
Bei der Auswahl eines AD51 müssen zunächst die erforderlichen Abmessungen und die Geometrie des axial halboffenen Einbauraums geprüft werden. Anschließend ist zu beurteilen, ob NBR für das Medium geeignet ist und ob der Temperaturbereich von -30 bis +100 °C und die maximale Gleitgeschwindigkeit von 1 m/s zu den Betriebsbedingungen passen.
Darüber hinaus müssen die Hubgeschwindigkeit, die äußere Abstreiflippe, die zweite Lippe zur Verringerung des Restölfilms, die zusätzliche Durchmesserstufe und die empfohlene Druckentlastungsbohrung für die Rückführung des Restöls berücksichtigt werden. Auch die Einführschrägen und die Oberflächenrauheit der Nutflanken, des Nutgrunds und der Kolbenstange sind zu prüfen. Wenn eine bestimmte Zulassung oder Zertifizierung erforderlich ist, muss diese separat für die ausgewählte Mischung festgestellt werden.