1 - 30 von 9.408 Ergebnisse
Radialwellendichtringe werden zur Abdichtung des Bereichs zwischen einer rotierenden Welle und einem feststehenden Gehäuse eingesetzt. Diese Dichtungen werden auch als Wellendichtringe oder rotierende Wellendichtungen bezeichnet. Die Dichtlippe liegt an der Oberfläche der Welle an und hilft zu verhindern, dass Öl, Fett oder ein anderes Medium aus der Anlage austritt. Je nach Profil kann die Dichtung außerdem verhindern, dass Staub, Schmutz oder Spritzwasser von außen eindringen.
Während der Rotation der Welle übernimmt die Dichtlippe die dynamische Abdichtung. Bei Stillstand der Maschine kann dieselbe Lippe für eine statische Abdichtung zwischen der Welle und dem Dichtungsprofil sorgen. Die genaue Funktion hängt von der Form der Dichtlippe und dem Vorhandensein einer Zugfeder ab.
Auch der Außenmantel erfüllt eine wichtige Funktion. Er sorgt für den Sitz und die statische Abdichtung zwischen dem Radialwellendichtring und der Gehäusebohrung. Innerhalb des Dichtomatik-Sortiments sind gummierte, offene metallische und geschlossene metallische Ausführungen erhältlich. Dadurch kann die Konstruktion auf das Gehäuse, die Montagebedingungen und die gewünschte Dichtwirkung abgestimmt werden.
Die Dichtlippe eines Radialwellendichtrings steht in Kontakt mit der Oberfläche der rotierenden Welle. Dadurch entsteht eine dynamische Abdichtung zwischen dem bewegten Maschinenteil und dem feststehenden Gehäuse. Bei den meisten Dichtomatik-Profilen ist diese Funktion unabhängig von der Drehrichtung der Welle.
Bei unter anderem dem WA, WB und WC Radialwellendichtring unterstützt eine Zugfeder den Kontakt zwischen der Hauptdichtlippe und der Wellenoberfläche. Andere Profile verwenden für bestimmte Anwendungen eine federlose Dichtlippe. Die richtige Konstruktion wird durch das Medium, den Druck, die Umfangsgeschwindigkeit, die Temperatur und die gewünschte Dichtwirkung im Stillstand bestimmt.
Neben der dynamischen Abdichtung an der Welle muss ein Radialwellendichtring auch entlang der Gehäusebohrung abdichten. Diese statische Abdichtung wird durch den Außenmantel gewährleistet. Dessen Konstruktion beeinflusst den Sitz, die Montage und die Eignung für unterschiedliche Medien und Gehäuse.
Der WA Radialwellendichtring verfügt beispielsweise über einen gummierten Außenmantel. Der WB Radialwellendichtring besitzt einen offenen metallischen Außenmantel für eine präzise Presspassung. Der WC Radialwellendichtring verfügt über einen geschlossenen metallischen Außenmantel mit Versteifungsring. Das Gehäuse muss stets den vorgeschriebenen Toleranzen und der Oberflächenrauheit des ausgewählten Profils entsprechen.
Das Sortiment an Radialwellendichtringen von Dichtomatik umfasst verschiedene Profilkonstruktionen für unterschiedliche Anwendungen. Die verschiedenen Ausführungen können zur Abdichtung rotierender Wellen, Naben und Wellensysteme eingesetzt werden. Welche Konstruktion erforderlich ist, hängt von der Funktion der Dichtung und den Bedingungen innerhalb der Maschine ab.
Die doppeltwirkenden WAD und WBD Radialwellendichtringe sind mit entgegengesetzt angeordneten Dichtlippen ausgestattet und werden hauptsächlich eingesetzt, um unterschiedliche Medien voneinander getrennt zu halten. Die federlosen WAO, WAOK und WBO Radialwellendichtringe können zur Abdichtung gegen Fett und als untergeordneter Schutz gegen Staub, Schmutz oder Spritzwasser eingesetzt werden.
Für Anwendungen mit äußerer Verunreinigung stehen Ausführungen mit einer zusätzlichen Schutzlippe zur Verfügung. Andere Profile wurden für größere Durchmesser, schwierige Montagebedingungen, Druckbelastung, hohe Temperaturen oder aggressive Chemikalien entwickelt. Beachten Sie stets die jeweilige Typseite für den genauen Profilaufbau und die Einsatzgrenzen.
Viele Dichtomatik Radialwellendichtringe wurden für durchschnittlich anspruchsvolle Anwendungen in der allgemeinen Industrie entwickelt. Der WA verfügt über eine federbelastete Dichtlippe und einen gummierten Außenmantel. Der WB kombiniert eine federbelastete Dichtlippe mit einem offenen metallischen Außenmantel.
Wenn Schutz vor mäßigen bis mittleren Mengen an Staub und Schmutz erforderlich ist, kann der gummierte WAS oder der metallische WBS Radialwellendichtring gewählt werden. Diese Profile verfügen neben der federbelasteten Hauptdichtlippe über eine zusätzliche Schutzlippe. Die endgültige Auswahl hängt vom Gehäuse, Medium und den Betriebsbedingungen ab.
Für besondere Betriebsbedingungen stehen spezifische Profilkonstruktionen zur Verfügung. Der WASY Radialwellendichtring verfügt über eine verkürzte Dichtlippe und kann in druckbelasteten Anwendungen wie Hydraulikmotoren und Pumpen eingesetzt werden.
Die WC und WCS Radialwellendichtringe verfügen über einen geschlossenen metallischen Außenmantel mit Versteifungsring. Die erhöhte Steifigkeit macht diese Konstruktionen für größere Durchmesser und schwierige Montagebedingungen geeignet. Der WCP Radialwellendichtring besitzt eine federlose PTFE-Dichtlippe für unter anderem hohe Temperaturen, aggressive Chemikalien, hohe Umfangsgeschwindigkeiten, Druckbelastung, Trockenlauf und unzureichende Schmierung.
Die Dichtlippe eines Dichtomatik Radialwellendichtrings kann mit oder ohne Zugfeder ausgeführt sein. Bei den Typen WA, WAS, WASY, WB, WBS, WC und WCS unterstützt eine Zugfeder den Kontakt zwischen der Hauptdichtlippe und der Wellenoberfläche.
Die doppeltwirkenden WAD und WBD verwenden federbelastete, entgegengesetzt angeordnete Dichtlippen zur Trennung unterschiedlicher Medien.
Die WAO, WAOK, WBO und WCP verfügen über eine federlose Dichtlippe. Bei diesen Ausführungen kann die statische Abdichtung zwischen Dichtlippe und Welle bei Stillstand begrenzt sein. Prüfen Sie daher stets, ob die gewählte Lippenkonstruktion für die Anwendung geeignet ist.
Eine federbelastete Hauptdichtlippe wird durch eine Zugfeder gegen die Oberfläche der Welle gedrückt. Dieses Prinzip wird unter anderem beim WA, WB und WC Radialwellendichtring angewendet. Die Zugfeder unterstützt einen gleichmäßigen Kontakt zwischen Dichtlippe und Lauffläche. Dadurch bleibt die Dichtwirkung während der Rotation erhalten.
Bei stillstehender Welle sorgt der Kontakt zwischen der Hauptdichtlippe und der Welle für eine gute statische Abdichtung. Für eine zuverlässige Funktion müssen der Dichtungswerkstoff, die Federkonstruktion und die Wellenoberfläche für Medium, Temperatur, Druck und Umfangsgeschwindigkeit geeignet sein.
Die WAO und WAOK Radialwellendichtringe verfügen über eine federlose Dichtlippe und einen gummierten Außenmantel. Beim WAOK ist dieser Außenmantel zusätzlich gerillt. Der WBO Radialwellendichtring kombiniert eine federlose Lippe mit einem offenen metallischen Außenmantel. Diese Profile können zur Abdichtung gegen Fett und als untergeordneter Schutz gegen Staub, Schmutz oder Spritzwasser eingesetzt werden.
Der WCP Radialwellendichtring verwendet eine federlose PTFE-Dichtlippe für besondere Betriebsbedingungen. Bei federlosen Profilen kann die statische Abdichtung im Stillstand begrenzt sein.
Eine zusätzliche Schutzlippe hilft zu verhindern, dass Staub und Schmutz von außen den Kontaktbereich der Hauptdichtlippe erreichen. Die WAS und WASY Radialwellendichtringe kombinieren diese Schutzlippe mit einem gummierten Außenmantel. Der WBS verfügt über einen offenen metallischen Außenmantel und der WCS über einen geschlossenen metallischen Außenmantel mit Versteifungsring.
Die übrigen Typen verfügen über keine separate Schutzlippe. Bei diesen Profilen ist der Kontaktbereich der Dichtlippe direkt der Betriebsumgebung ausgesetzt. Prüfen Sie daher, ob eine Ausführung ohne Schutzlippe für die vorhandene Menge an Staub und Schmutz an der Welle geeignet ist.
Eine Schutzlippe steht ebenfalls mit der Welle in Kontakt und verursacht dadurch zusätzliche Reibung. Diese Reibung kann zu einer Temperaturerhöhung im Kontaktbereich führen. Dies ist insbesondere bei höheren Umfangsgeschwindigkeiten relevant. Schutz, Geschwindigkeit, Schmierung und Wärmeentwicklung müssen daher gemeinsam beurteilt werden.
Die WAS, WASY, WBS und WCS Radialwellendichtringe verfügen über eine zusätzliche Schutzlippe. Diese Lippe hilft, mäßige bis mittlere Mengen an Staub und Schmutz von der Hauptdichtlippe fernzuhalten.
Die Profile unterscheiden sich in der Ausführung ihres Außenmantels und ihrer weiteren Konstruktion. Welche Ausführung erforderlich ist, hängt daher nicht nur von der Schutzlippe ab. Auch Medium, Druck, Durchmesser und Gehäusebohrung müssen beurteilt werden. Beachten Sie die jeweilige Typseite für die spezifischen Einsatzgrenzen und Montagebedingungen.
Die WA, WAD, WAO, WAOK, WB, WBD, WBO, WC und WCP Radialwellendichtringe verfügen über keine separate Schutzlippe.
Bei diesen Ausführungen muss geprüft werden, ob die Hauptdichtlippe ausreichend vor der Betriebsumgebung geschützt ist. Ein Profil ohne Schutzlippe kann geeignet sein, wenn nur geringe äußere Verunreinigungen vorhanden sind oder eine andere Vorrichtung Staub und Schmutz zurückhält. Die Auswahl bleibt von der vollständigen Einbausituation abhängig.
Die Dichtomatik Radialwellendichtringe sind mit verschiedenen Außenmantelkonstruktionen erhältlich. Die Typen WA, WAD, WAO, WAOK, WAS und WASY verfügen über einen gummierten Außenmantel. Dieser unterstützt eine gute statische Abdichtung in der Gehäusebohrung.
Die Typen WB, WBD, WBO, WBS und WCP verfügen über einen offenen metallischen Außenmantel. Die WC und WCS besitzen einen geschlossenen metallischen Außenmantel mit Versteifungsring. Jede Konstruktion verfügt über eigene Eigenschaften hinsichtlich Sitz, Abdichtung und Montage.
Die WA, WAD, WAO, WAOK, WAS und WASY Radialwellendichtringe verfügen über einen gummierten Außenmantel. Beim WAOK ist dieser Außenmantel zusätzlich gerillt.
Die Gummierung kann Unterschiede in der thermischen Ausdehnung ausgleichen, beispielsweise bei Gehäusen aus Leichtmetall. Darüber hinaus kann diese Konstruktion zur Abdichtung bei größerer Oberflächenrauheit und in geteilten Gehäusen beitragen. Die genauen Eigenschaften und Einsatzgrenzen unterscheiden sich je nach Profil.
Die WB, WBD, WBO, WBS und WCP Radialwellendichtringe verfügen über einen offenen metallischen Außenmantel für eine feste und präzise Presspassung.
Die WC und WCS Radialwellendichtringe verfügen über einen geschlossenen metallischen Außenmantel mit Versteifungsring. Die erhöhte Steifigkeit unterstützt die Montage bei größeren Durchmessern und schwierigen Einbausituationen. Bei metallischen Außenmänteln muss die begrenzte Dichtwirkung bei niedrigviskosen und gasförmigen Medien sowie in geteilten Gehäusen berücksichtigt werden.
Der Dichtungswerkstoff hat großen Einfluss auf die Temperaturgrenzen, Medienbeständigkeit, Umfangsgeschwindigkeit und Lebensdauer eines Radialwellendichtrings. Verschiedene Dichtomatik-Profile sind aus NBR oder FKM erhältlich. Der WCP Radialwellendichtring verwendet eine federlose PTFE-Dichtlippe. Nicht jedes Profil ist in allen Werkstoffen erhältlich.
NBR wird häufig für den Kontakt mit verschiedenen Mineralölen, Fetten und Hydraulikflüssigkeiten eingesetzt. Je nach Profil kann der Werkstoff ab -40 °C verwendet werden. Die Beständigkeit gegenüber Ozon, Witterungseinflüssen und Alterung ist begrenzt.
FKM eignet sich für höhere Temperaturen und bietet eine gute Beständigkeit gegenüber mineralischen und synthetischen Ölen, Kraftstoffen und verschiedenen Kohlenwasserstoffen. Der Werkstoff besitzt darüber hinaus eine sehr gute Beständigkeit gegenüber Ozon, Witterungseinflüssen und Alterung.
PTFE kombiniert einen breiten Temperaturbereich mit hoher chemischer Beständigkeit, geringer Reibung und antiadhäsiven Eigenschaften. Der WCP kann dadurch bei aggressiven Chemikalien, hohen Temperaturen, hohen Umfangsgeschwindigkeiten, Druckbelastung, Trockenlauf und unzureichender Schmierung eingesetzt werden.
Die Werkstoffauswahl beginnt mit dem Medium, mit dem die Dichtlippe in Kontakt kommt. Prüfen Sie anschließend die minimale und maximale Betriebstemperatur. Auch Druck, Umfangsgeschwindigkeit, Schmierung und Dauer der Einwirkung beeinflussen die Eignung.
Die allgemeine Werkstoffbezeichnung liefert lediglich einen ersten Hinweis. Die genauen Eigenschaften können je nach Compound unterschiedlich sein. Wenn zwei verschiedene Medien voneinander getrennt werden müssen, muss der Werkstoff eines WAD oder WBD Radialwellendichtrings für den Kontakt auf beiden Seiten geeignet sein. Beurteilen Sie daher stets die vollständige Anwendung und beachten Sie bei Bedarf das gültige Werkstoffdatenblatt.
Verfügbare Zulassungen und Zertifikate hängen vom Dichtungswerkstoff und dem spezifischen Compound ab. Eine Zertifizierung gilt daher nicht automatisch für jeden Radialwellendichtring, der mit derselben allgemeinen Werkstoffbezeichnung angegeben wird.
Wenn für eine Anwendung eine bestimmte Zulassung oder Konformität erforderlich ist, muss diese für den ausgewählten Compound separat geprüft werden. Beachten Sie hierzu das aktuelle Werkstoffdatenblatt. Darin ist angegeben, welche Zertifikate und Zulassungen für den Werkstoff gelten. Prüfen Sie diese Informationen vor der Auswahl oder Bestellung des Radialwellendichtrings.
Jeder Dichtomatik Radialwellendichtring besitzt eigene Einsatzgrenzen für Druck, Temperatur und Umfangsgeschwindigkeit. Ein WASY Radialwellendichtring verfügt beispielsweise über eine verkürzte Dichtlippe für druckbelastete Anwendungen. Der WCP Radialwellendichtring besitzt eine PTFE-Dichtlippe für unter anderem hohe Temperaturen, höhere Umfangsgeschwindigkeiten und Druckbelastung.
Die WAO, WAOK und WBO müssen in einer drucklosen Einbausituation eingesetzt werden. Die genauen Grenzwerte der übrigen Profile sind auf der jeweiligen Typseite angegeben.
Die angegebenen Werte stellen maximale Grenzwerte dar und können nicht zwangsläufig alle gleichzeitig erreicht werden. Eine hohe Temperatur kann beispielsweise die zulässige Geschwindigkeit oder den Druck reduzieren. Auch Wellendurchmesser, Schmierung, Medium und das Vorhandensein einer Schutzlippe beeinflussen die praktische Belastbarkeit. Beurteilen Sie daher stets die vollständige Kombination der Betriebsbedingungen.
Druck, Temperatur und Umfangsgeschwindigkeit beeinflussen sich während des Einsatzes eines Radialwellendichtrings gegenseitig. Wenn ein Wert nahe an seiner maximalen Grenze liegt, kann dies die praktisch zulässige Belastung für die anderen Werte reduzieren. Reibung an der Hauptdichtlippe und einer eventuell vorhandenen Schutzlippe kann zusätzlich Wärme erzeugen.
Prüfen Sie daher nicht nur, ob jeder einzelne Wert unterhalb des jeweiligen Maximums liegt. Beurteilen Sie auch die Kombination der Belastungen über die gesamte Einsatzdauer. Das Medium, die Schmierung und die Wellenoberfläche können das Ergebnis zusätzlich beeinflussen. Auf jeder Typseite sind der maximale Druck, die maximale Temperatur und die maximale Umfangsgeschwindigkeit des jeweiligen Profils angegeben.
Die technischen Informationen eines Radialwellendichtrings bilden die Grundlage für die Auswahl. Die Leistung des endgültigen Produkts kann durch Abmessungen, Geometrie, Montage, Fertigungstoleranzen und tatsächliche Betriebsbedingungen beeinflusst werden.
Testen Sie den ausgewählten Radialwellendichtring daher vorzugsweise mit dem vorhandenen Medium und unter repräsentativen Druck-, Temperatur- und Geschwindigkeitsbedingungen. Prüfen Sie dabei Dichtwirkung, Reibung, Wärmeentwicklung und Verschleiß. Eine vollständige Beurteilung des Endprodukts bleibt erforderlich, um festzustellen, ob der gewählte Typ innerhalb der jeweiligen Maschine oder Anlage zuverlässig funktioniert.
Ein korrekt ausgeführter Einbauraum ist für die Funktion und Lebensdauer eines Radialwellendichtrings von Bedeutung. Für viele Dichtomatik-Profile wird empfohlen, den Einbauraum entsprechend DIN 3760 auszuführen. Die genauen Anforderungen können je nach Typ unterschiedlich sein und müssen daher stets auf der jeweiligen Produktseite geprüft werden.
Die Welle muss maßhaltig, rund, sauber und frei von Drall, Graten und anderen Beschädigungen sein. Auch die Oberflächenrauheit und Härte der Lauffläche müssen den Anforderungen des ausgewählten Profils entsprechen. Scharfe Kanten, Gewinde und Passfedernuten können die Dichtlippe während der Montage beschädigen und müssen bei Bedarf mit einer Montagehülse abgedeckt werden.
Die Gehäusebohrung muss ebenfalls der vorgeschriebenen Toleranz und Oberflächenqualität entsprechen. Dies ist insbesondere bei metallischen Außenmänteln mit präziser Presspassung wichtig. Reinigen Sie den gesamten Einbauraum vor der Montage und setzen Sie den Radialwellendichtring gerade und ohne Verkanten ein. Prüfen Sie bei druckbelasteten Profilen wie dem WASY und WCP zusätzlich die produktspezifischen Anforderungen an Montagefase und axiale Abstützung.
Prüfen Sie vor der Montage die Abmessungen, Rundheit, Oberflächenrauheit und Härte der Welle. Die Lauffläche muss frei von Kratzern, Graten, Drall und anderen Beschädigungen sein. Solche Abweichungen können die Dichtlippe beschädigen oder einen Leckageweg verursachen.
Prüfen Sie außerdem Durchmesser, Toleranz und Oberflächenrauheit der Gehäusebohrung. Eine korrekte Bohrung unterstützt die statische Abdichtung und sorgt dafür, dass der Radialwellendichtring während des Betriebs korrekt positioniert bleibt. Die spezifischen Werte unterscheiden sich je nach Profil. Verwenden Sie daher stets die technischen Anforderungen auf der Seite des ausgewählten Typs als Grundlage für die Prüfung.
Reinigen Sie die Welle, die Gehäusebohrung und den gesamten Einbauraum, bevor der Radialwellendichtring montiert wird. Entfernen Sie Staub, Schmutz, Metallspäne und andere Verunreinigungen. Ziehen Sie die Dichtung nicht über scharfe Kanten, Gewinde oder Passfedernuten. Verwenden Sie bei Bedarf eine geeignete Montagehülse.
Setzen Sie den Radialwellendichtring vorsichtig und gerade auf die Welle und in die Gehäusebohrung ein. Die Dichtung darf während der Montage nicht verkanten. Befolgen Sie die produktspezifischen Anweisungen zu Schmierung, Montagefase und axialer Abstützung. Eine sorgfältige Montage hilft, Beschädigungen der Dichtlippe und Verformungen des Außenmantels zu vermeiden.
Bei der Auswahl eines Dichtomatik Radialwellendichtrings müssen Abmessungen, Profilkonstruktion, Werkstoffauswahl und Betriebsbedingungen gemeinsam beurteilt werden. Bestimmen Sie zunächst, welche Innen-, Außen- und Breitenabmessungen für Welle und Gehäusebohrung erforderlich sind. Prüfen Sie anschließend, welches Medium abgedichtet werden muss und welche Temperatur, welcher Druck und welche Umfangsgeschwindigkeit innerhalb der Anwendung auftreten.
Beurteilen Sie anschließend, ob eine federbelastete oder federlose Dichtlippe erforderlich ist. Prüfen Sie außerdem, ob eine zusätzliche Schutzlippe gewünscht ist, um Staub und Schmutz von außen fernzuhalten. Wählen Sie anschließend einen gummierten, offenen metallischen oder geschlossenen metallischen Außenmantel, der zum Gehäuse und zu den Montagebedingungen passt.
Nachfolgend finden Sie die verfügbaren Typen WA, WAD, WAO, WAOK, WAS, WASY, WB, WBD, WBO, WBS, WC, WCP und WCS. Auf jeder Typseite finden Sie die zugehörigen Eigenschaften, Werkstoffe, Einsatzgrenzen und Montagebedingungen.