WCS Radialwellendichtringe
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49383212
WCS
45x62x12
WCS
45 mm
62 mm
12 mm
NBR
NBR
478
€ 10,00
49383808
WCS
250x290x16
WCS
250 mm
290 mm
16 mm
NBR
NBR
92
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49389706
WCS
250x280x15
WCS
250 mm
280 mm
15 mm
NBR
NBR
24
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49416321
WCS
560x610x20
WCS
560 mm
610 mm
20 mm
NBR
NBR
49462589
WCS
350x390x20
WCS
350 mm
390 mm
20 mm
FKM
FKM
49473210
WCS
52x72x12
WCS
52 mm
72 mm
12 mm
NBR
NBR
683
€ 10,00
49517233
WCS
63.5x88.9x9.52
WCS
63.5 mm
88.9 mm
9.52 mm
NBR
NBR
49517237
WCS
125.4x158.75x12.7
WCS
125.4 mm
158.75 mm
12.7 mm
NBR
NBR
67006449
WCS
62x80x16
WCS
62 mm
80 mm
16 mm
NBR
NBR
67017189
WCS
30x47x10
WCS
30 mm
47 mm
10 mm
NBR
NBR
282
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67017217
WCS
30x52x12
WCS
30 mm
52 mm
12 mm
NBR
NBR
67017251
WCS
30x62x10
WCS
30 mm
62 mm
10 mm
NBR
NBR
464
€ 10,00
67017429
WCS
35x62x12
WCS
35 mm
62 mm
12 mm
NBR
NBR
326
€ 10,00
67017557
WCS
40x62x10
WCS
40 mm
62 mm
10 mm
NBR
NBR
462
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67017571
WCS
40x65x12
WCS
40 mm
65 mm
12 mm
NBR
NBR
289
€ 10,00
67017675
WCS
45x62x10
WCS
45 mm
62 mm
10 mm
NBR
NBR
263
€ 10,00
67017688
WCS
45x65x12
WCS
45 mm
65 mm
12 mm
NBR
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436
€ 10,00
67017804
WCS
50x80x13
WCS
50 mm
80 mm
13 mm
NBR
NBR
283
€ 10,00
67017892
WCS
55x80x10
WCS
55 mm
80 mm
10 mm
NBR
NBR
38
€ 10,00
67018080
WCS
70x90x12
WCS
70 mm
90 mm
12 mm
NBR
NBR
446
€ 10,00
67018128
WCS
75x100x10
WCS
75 mm
100 mm
10 mm
NBR
NBR
358
€ 10,00
67018134
WCS
75x100x13
WCS
75 mm
100 mm
13 mm
NBR
NBR
211
€ 10,00
67018198
WCS
85x110x13
WCS
85 mm
110 mm
13 mm
NBR
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67018229
WCS
90x110x13
WCS
90 mm
110 mm
13 mm
NBR
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171
€ 10,00
67018240
WCS
90x120x13
WCS
90 mm
120 mm
13 mm
NBR
NBR
67018338
WCS
110x140x13
WCS
110 mm
140 mm
13 mm
NBR
NBR
299
€ 10,00
67019653
WCS
105x140x13
WCS
105 mm
140 mm
13 mm
NBR
NBR
338
€ 10,00
67019666
WCS
150x180x13
WCS
150 mm
180 mm
13 mm
NBR
NBR
144
€ 13,32
67019668
WCS
150x180x15
WCS
150 mm
180 mm
15 mm
NBR
NBR
56
€ 13,32
67019686
WCS
15x30x10
WCS
15 mm
30 mm
10 mm
NBR
NBR
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Was ist ein WCS-Radialwellendichtring?

Ein WCS-Radialwellendichtring ist eine Radialwellendichtung zur dynamischen Abdichtung rotierender Maschinenkomponenten. Das Profil kann unter anderem bei Wellen, Naben und Achssystemen eingesetzt werden. Die Dichtwirkung ist unabhängig von der Drehrichtung der Welle. Dadurch eignet sich der WCS für unterschiedliche rotierende Anwendungen in der allgemeinen und schweren Industrie.

Die Hauptdichtlippe wird durch eine Zugfeder gegen die Wellenoberfläche gedrückt. Diese Konstruktion unterstützt eine zuverlässige dynamische Abdichtung während der Rotation. Bei stillstehender Welle sorgt der Kontakt zwischen der Hauptdichtlippe und der Welle für eine gute statische Abdichtung. Eine zusätzliche Schutzlippe hilft dabei, mäßige bis mittlere Mengen an Staub und Schmutz von außen von der Hauptdichtlippe fernzuhalten.

Die Außenseite besteht aus einem geschlossenen metallischen Außenmantel mit einer Versteifungsplatte. Der metallische Außenmantel sorgt für einen festen und präzisen Sitz in der Gehäusebohrung. Die Versteifungsplatte erhöht die Steifigkeit des Profils. Bei der Anwendung ist die begrenzte Dichtwirkung bei niedrigviskosen und gasförmigen Medien sowie in geteilten Gehäusen zu berücksichtigen.

Aufbau der WCS-Radialwellendichtung

Die WCS-Radialwellendichtung besteht aus einer federbelasteten Hauptdichtlippe, einer zusätzlichen Schutzlippe, einem geschlossenen metallischen Außenmantel und einer Versteifungsplatte. Der Dichtungsbereich besteht aus NBR. Für die Versteifungsplatte wird unlegierter Stahl nach DIN EN 10139, früher DIN 1624, verwendet. Die Zugfeder besteht aus Federstahl nach DIN EN 10270-1.

Die Hauptdichtlippe übernimmt die dynamische und statische Abdichtung an der Welle. Die Schutzlippe bildet eine zusätzliche Barriere gegen Staub und Schmutz. Der geschlossene metallische Außenmantel unterstützt einen präzisen Presssitz in der Gehäusebohrung. Die Versteifungsplatte erhöht die Formstabilität, was insbesondere bei größeren Durchmessern und schwierigen Montagebedingungen relevant ist.

Funktion der Hauptdichtlippe und Schutzlippe

Während der Rotation liegt die federbelastete Hauptdichtlippe an der Oberfläche der Welle an. Die Zugfeder unterstützt den Kontakt zwischen der Lippe und der Lauffläche. Dadurch entsteht eine dynamische Abdichtung, die unabhängig von der Drehrichtung ist. Bei stillstehender Maschine sorgt die Hauptdichtlippe weiterhin für eine gute statische Abdichtung.

Die zusätzliche Schutzlippe hilft dabei, Staub und Schmutz von außen fernzuhalten. Der Kontakt beider Lippen mit der Welle verursacht zusätzliche Reibung. Diese höhere Reibung kann zu einem Temperaturanstieg im Kontaktbereich führen. Die Temperaturentwicklung muss daher zusammen mit der Geschwindigkeit, Schmierung und den übrigen Betriebsbedingungen beurteilt werden.

Anwendungen und Vorteile des WCS-Profils

Der WCS-Radialwellendichtring wird zur Abdichtung rotierender Maschinenkomponenten wie Wellen, Naben und Achssystemen eingesetzt. Das Profil kann unter anderem im schweren Maschinenbau, in Baumaschinen, Landmaschinen, Walzwerken und Windturbinen eingesetzt werden. Die geschlossene Metallkonstruktion mit Versteifungsplatte macht die Dichtung für schwierige Montagebedingungen und größere Durchmesser geeignet.

Die Schutzlippe hilft dabei, die Hauptdichtlippe vor mäßigen bis mittleren Mengen an Staub und Schmutz von außen zu schützen. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit verringert, dass Verunreinigungen den Kontaktbereich zwischen der Hauptdichtlippe und der Wellenoberfläche erreichen. Gleichzeitig sorgt der metallische Außenmantel für einen festen und präzisen Sitz in der Gehäusebohrung.

Weitere Vorteile sind die lange Lebensdauer, die zuverlässige Konstruktion, das breite Anwendungsspektrum und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Der WCS eignet sich für durchschnittlich anspruchsvolle industrielle Anwendungen und wird von zertifizierten externen Lieferanten hergestellt. Die Eignung ist unter anderem vom Medium, Druck, der Temperatur, Umfangsgeschwindigkeit, Schmutzmenge und Ausführung des Einbauraums abhängig.

Geeignet für größere Durchmesser und schwierige Montagebedingungen

Die Versteifungsplatte des WCS-Radialwellendichtrings erhöht die Steifigkeit und Formstabilität des Profils. Dadurch eignet sich die Dichtung für größere Durchmesser und schwierige Montagebedingungen. Die steife Konstruktion hilft dabei, die Form während der Handhabung und Montage beizubehalten.

Der WCS muss dennoch sorgfältig und gleichmäßig in der Gehäusebohrung montiert werden. Ein Verkanten kann die Hauptdichtlippe, Schutzlippe oder den metallischen Außenmantel beschädigen. Auch eine ungleichmäßige Montagebelastung kann die Positionierung beeinflussen. Prüfen Sie daher vorab, ob Welle und Gehäuse die vorgeschriebenen Toleranzen, Härte- und Oberflächenwerte erfüllen. Ein korrekt vorbereiteter Einbauraum unterstützt einen festen Sitz und eine zuverlässige Funktion.

Schutz vor Staub und Schmutz von außen

Die zusätzliche Schutzlippe des WCS ist dafür vorgesehen, mäßige bis mittlere Mengen an Staub und Schmutz von außen fernzuhalten. Die Lippe bildet eine zusätzliche Barriere vor der federbelasteten Hauptdichtlippe. Dadurch wird die Lauffläche der Hauptdichtung vor Verunreinigungen geschützt.

Die Schutzwirkung ist von der Menge und Art des Schmutzes, der Umfangsgeschwindigkeit und dem Zustand der Wellenoberfläche abhängig. Da die Schutzlippe ebenfalls Kontakt mit der Welle hat, entsteht zusätzliche Reibung. Diese Reibung kann einen Temperaturanstieg verursachen. Prüfen Sie daher, ob die Schutzlippe und die maximale Umfangsgeschwindigkeit von 8 m/s zur Arbeitsumgebung und thermischen Belastung der Anwendung passen.

Geschlossener metallischer Außenmantel mit Versteifungsplatte

Der WCS-Radialwellendichtring verfügt über einen geschlossenen metallischen Außenmantel mit einer zusätzlichen Versteifungsplatte. Diese Konstruktion sorgt für einen festen und präzisen Sitz in der Gehäusebohrung. Der Radialwellendichtring wird mit einem Presssitz im Einbauraum montiert. Die erhöhte Steifigkeit unterstützt die Formstabilität während der Montage und des Betriebs.

Die steife Ausführung eignet sich für schwierige Montagebedingungen und größere Durchmesser. Für einen zuverlässigen Sitz müssen die Abmessungen und die Oberflächenqualität der Gehäusebohrung den vorgeschriebenen Werten entsprechen. Für das Gehäuse gilt die Toleranzzone ISO H8 und eine Oberflächenrauheit von Rz 10 bis 20 µm.

Der metallische Außenmantel bietet bei niedrigviskosen und gasförmigen Medien nur eine begrenzte Dichtwirkung. Auch in geteilten Gehäusen ist die Abdichtung entlang der Außenseite eingeschränkt. Beurteilen Sie daher vorab, ob die Konstruktion des Außenmantels zum Medium und zur Ausführung des Gehäuses passt. Eine präzise bearbeitete und unbeschädigte Bohrung ist erforderlich, um den festen Sitz des WCS zu unterstützen.

Fester und präziser Sitz im Gehäuse

Der geschlossene metallische Außenmantel des WCS sorgt für einen festen und präzisen Presssitz in der Gehäusebohrung. Dadurch bleibt die Radialwellendichtung während des Betriebs korrekt positioniert. Die Versteifungsplatte erhöht die Steifigkeit und unterstützt eine stabile Form.

Für einen korrekten Sitz muss die Gehäusebohrung der Toleranzzone ISO H8 entsprechen. Die vorgeschriebene Oberflächenrauheit beträgt Rz 10 bis 20 µm. Prüfen Sie die Bohrung vorab auf Schmutz, Grate und Beschädigungen. Abweichende Abmessungen oder eine ungeeignete Oberflächenqualität können die Montage und Dichtwirkung beeinflussen. Der gesamte Einbauraum sollte vorzugsweise gemäß DIN 3760 ausgeführt werden.

Begrenzte Abdichtung entlang des metallischen Außenmantels

Der geschlossene metallische Außenmantel des WCS sorgt für einen präzisen Sitz, bietet jedoch bei niedrigviskosen und gasförmigen Medien nur eine begrenzte Dichtwirkung. Auch in geteilten Gehäusen kann die statische Abdichtung entlang der Außenseite eingeschränkt sein.

Bei der Auswahl darf daher nicht nur die Funktion der Hauptdichtlippe berücksichtigt werden. Auch das Medium und die Konstruktion des Gehäuses sind entscheidend. Prüfen Sie, ob der Sitz und die Oberflächenqualität für die vorgesehene Anwendung ausreichend sind. Für die Gehäusebohrung gilt die Toleranzzone ISO H8 und eine Oberflächenrauheit von Rz 10 bis 20 µm. Die Eignung muss unter den tatsächlichen Betriebsbedingungen getestet werden.

WCS-Radialwellendichtring aus NBR

Der Dichtungsbereich des WCS-Radialwellendichtrings besteht aus NBR. Der Werkstoff kann bei Temperaturen von -40 bis +80 °C eingesetzt werden und ist kurzzeitig bis +100 °C belastbar. Die maximale Umfangsgeschwindigkeit des WCS-Profils beträgt 8 m/s.

NBR verfügt über eine gute chemische Beständigkeit gegenüber verschiedenen Mineralölen und Fetten, darunter Hydraulikflüssigkeiten der Typen H, HL und HLP. Darüber hinaus kann der Werkstoff mit schwer entflammbaren Hydraulikflüssigkeiten der Typen HFA und HFB verwendet werden. Für HFC-Flüssigkeiten gilt eine maximale Temperatur von etwa +50 °C. Bei Kontakt mit Wasser beträgt die maximale Temperatur +60 °C.

NBR weist eine geringe Beständigkeit gegenüber Ozon, Witterungseinflüssen und Alterung auf. Dies ist zu berücksichtigen, wenn die Dichtung Umwelteinflüssen ausgesetzt ist. Auch die zusätzliche Reibung der Schutzlippe kann zu einem lokalen Temperaturanstieg führen. Die maximalen Werte für Druck, Temperatur und Umfangsgeschwindigkeit können nicht zwangsläufig gleichzeitig erreicht werden. Beurteilen Sie daher stets die vollständige Kombination aus Medium, Belastung und Umgebungsbedingungen.

Temperaturbereich und Umfangsgeschwindigkeit von NBR

Ein WCS-Radialwellendichtring aus NBR eignet sich für einen Temperaturbereich von -40 bis +80 °C. Kurzzeitig darf der Werkstoff bis +100 °C belastet werden. Die maximale Umfangsgeschwindigkeit des Profils beträgt 8 m/s.

Die genannten Werte sind maximale Einsatzgrenzen und können nicht zwangsläufig gleichzeitig erreicht werden. Die Schutzlippe verursacht zusätzliche Reibung an der Welle, wodurch die Temperatur im Kontaktbereich ansteigen kann. Auch Druck, Schmierung, Durchmesser und Medium beeinflussen die tatsächliche Temperaturbelastung. Prüfen Sie daher die Betriebsbedingungen als Ganzes und testen Sie, ob der WCS innerhalb der Anwendung ausreichend abdichtet, ohne dass eine unzulässige Wärmeentwicklung entsteht.

Medienbeständigkeit und Umwelteinflüsse

NBR bietet eine gute chemische Beständigkeit gegenüber verschiedenen Mineralölen und Fetten sowie gegenüber Hydraulikflüssigkeiten der Typen H, HL und HLP. Auch der Einsatz mit schwer entflammbaren HFA- und HFB-Flüssigkeiten ist möglich. Für HFC-Flüssigkeiten gilt eine maximale Temperatur von etwa +50 °C. Wasser kann bis maximal +60 °C eingesetzt werden.

Der Werkstoff weist eine geringe Beständigkeit gegenüber Ozon, Witterungseinflüssen und Alterung auf. Eine langfristige Exposition gegenüber solchen Umgebungsfaktoren kann die Werkstoffeigenschaften beeinflussen. Prüfen Sie daher sowohl das Prozessmedium als auch die Umgebung, in der der WCS eingesetzt wird. Der spezifische Compound muss für alle vorhandenen Medien und Betriebsbedingungen geeignet sein.

Technische Einsatzgrenzen der WCS-Radialwellendichtung

Für eine zuverlässige Funktion der WCS-Radialwellendichtung müssen der maximale Druck, die Temperatur und die Umfangsgeschwindigkeit eingehalten werden. Der maximal zulässige Druck beträgt 0,05 MPa. Für den NBR-Dichtungswerkstoff gilt ein Temperaturbereich von -40 bis +80 °C. Kurzzeitig kann NBR bis +100 °C belastet werden. Die maximale Umfangsgeschwindigkeit beträgt 8 m/s.

Diese Werte sind maximale Grenzwerte und können nicht zwangsläufig alle gleichzeitig erreicht werden. Die Schutzlippe hat Kontakt mit der Welle und verursacht dadurch zusätzliche Reibung. Diese Reibung kann zu einem Temperaturanstieg führen. Die lokale Temperatur an den Dichtlippen kann daher von der Umgebungstemperatur abweichen.

Auch das Medium, die Schmierung, der Durchmesser, der Einbauraum sowie der Zustand von Welle und Gehäuse beeinflussen die praktische Einsatzfähigkeit. Beurteilen Sie daher stets die vollständige Kombination der Betriebsbedingungen. Die Eignung des ausgewählten WCS-Radialwellendichtrings muss in der endgültigen Anwendung geprüft und getestet werden. So kann festgestellt werden, ob die Abmessungen, der Werkstoff, die Schutzlippe und die steife Konstruktion korrekt auf die Arbeitsumgebung abgestimmt sind.

Maximaler Druck und maximale Umfangsgeschwindigkeit

Die WCS-Radialwellendichtung kann bei einem maximalen Druck von 0,05 MPa eingesetzt werden. Die maximal zulässige Umfangsgeschwindigkeit beträgt 8 m/s. Diese Grenzwerte gelten in Kombination mit dem Temperaturbereich des NBR-Dichtungswerkstoffs.

Der maximale Druck, die maximale Temperatur und die maximale Umfangsgeschwindigkeit dürfen nicht automatisch miteinander kombiniert werden. Die zusätzliche Schutzlippe erhöht die Reibung an der Wellenoberfläche und kann dadurch zusätzliche Wärme erzeugen. Auch Durchmesser, Schmierung und Medium beeinflussen die Belastbarkeit. Prüfen Sie daher die gesamte Anwendung und testen Sie, ob der WCS unter den tatsächlichen Bedingungen zuverlässig funktioniert und keinen unzulässigen Temperaturanstieg verursacht.

Zulassungen und Zertifikate je Compound

Die verfügbaren Zulassungen und Zertifikate sind vom spezifischen NBR-Compound abhängig, aus dem der WCS-Radialwellendichtring gefertigt ist. Daher gilt nicht automatisch dieselbe Zertifizierung für jede NBR-Ausführung. Wenn für eine Anwendung eine bestimmte Zulassung oder Konformität erforderlich ist, muss diese für den ausgewählten Compound separat geprüft werden.

Beachten Sie hierzu das aktuelle Materialdatenblatt des jeweiligen Compounds. Darin ist angegeben, welche Zulassungen und Zertifikate für den Werkstoff gelten. Die allgemeine Werkstoffbezeichnung NBR allein reicht nicht aus, um festzustellen, ob der Radialwellendichtring eine bestimmte Zertifizierungsanforderung erfüllt. Prüfen Sie dies immer vor der Auswahl oder Bestellung des WCS.

Anforderungen an Welle, Gehäuse und Einbauraum

Der Einbauraum für den WCS-Radialwellendichtring sollte vorzugsweise gemäß DIN 3760 ausgeführt werden. Eine korrekte Dimensionierung und Oberflächenqualität von Welle und Gehäusebohrung sind für die Funktion der Hauptdichtlippe, Schutzlippe und des geschlossenen metallischen Außenmantels wichtig.

Für die Rundheit der Welle gilt die Toleranzklasse IT8. Die Welle muss frei von Drall, Graten und anderen Beschädigungen sein, die die Dichtlippen während der Montage oder des Betriebs beschädigen können. Die Wellenoberfläche muss eine Rauheit von Rz 1,0 bis 4,0 µm aufweisen. Die Mindesthärte der Wellenoberfläche beträgt 45 HRC. Für die Abmessungen der Welle gilt die Toleranzzone ISO h11.

Die Gehäusebohrung muss der Toleranzzone ISO H8 entsprechen. Die vorgeschriebene Oberflächenrauheit des Gehäuses beträgt Rz 10 bis 20 µm. Diese Bedingungen unterstützen einen festen Presssitz des geschlossenen metallischen Außenmantels. Eine beschädigte Lauffläche, ein abweichender Sitz oder eine ungeeignete Oberflächenrauheit können die Dicht- und Schutzwirkung beeinträchtigen. Prüfen Sie daher die gesamte Montageumgebung, bevor der WCS eingesetzt wird.

Anforderungen an die Wellenoberfläche

Die Welle, auf der der WCS-Radialwellendichtring montiert wird, muss der Toleranzzone ISO h11 entsprechen. Für die Rundheit gilt die Toleranzklasse IT8. Die Lauffläche muss frei von Drall, Graten und Beschädigungen sein. Solche Abweichungen können die Hauptdichtlippe oder Schutzlippe beschädigen und die Funktion des Profils beeinträchtigen.

Für die Wellenoberfläche gilt eine Rauheit von Rz 1,0 bis 4,0 µm. Die minimale Oberflächenhärte beträgt 45 HRC. Prüfen Sie diese Werte vor der Montage und reinigen Sie die Lauffläche sorgfältig. Eine korrekt bearbeitete Wellenoberfläche unterstützt den Kontakt mit beiden Dichtlippen und hilft dabei, übermäßigen Verschleiß, Leckage und zusätzliche Wärmeentwicklung zu vermeiden.

Vorgeschriebene Werte für das Gehäuse

Die Gehäusebohrung für den WCS-Radialwellendichtring muss der Toleranzzone ISO H8 entsprechen. Die Oberflächenrauheit des Gehäuses muss zwischen Rz 10 und 20 µm liegen. Der gesamte Einbauraum sollte vorzugsweise gemäß DIN 3760 ausgeführt werden.

Diese Maß- und Oberflächenanforderungen sind für den geschlossenen metallischen Außenmantel und die Versteifungsplatte wichtig. Der WCS wird mit einem Presssitz im Gehäuse montiert. Eine korrekte Bohrung unterstützt eine feste und präzise Positionierung. Prüfen Sie das Gehäuse vorab auf Schmutz, Metallspäne, Grate und Beschädigungen. Berücksichtigen Sie außerdem die begrenzte Dichtwirkung bei niedrigviskosen und gasförmigen Medien sowie in geteilten Gehäusen.

Montage und Lagerung eines WCS-Radialwellendichtrings

Reinigen Sie den Einbauraum sorgfältig, bevor der WCS-Radialwellendichtring montiert wird. Entfernen Sie Staub, Schmutz, Metallspäne und andere Verunreinigungen vollständig. Ziehen Sie die Dichtung beim Einsetzen nicht über scharfe Kanten, Gewindeenden oder Aussparungen wie Passfedernuten. Wenn solche Bereiche nicht vermieden werden können, müssen sie mit einer geeigneten Montagehülse abgedeckt werden.

Fetten Sie den WCS-Radialwellendichtring und den Einbauraum vor der Montage nicht ein. Setzen Sie die Dichtung sorgfältig und gerade auf die Welle. Der Radialwellendichtring darf während der Montage nicht verkanten. Eine gleichmäßige Montagebelastung hilft dabei, Beschädigungen der Hauptdichtlippe, Schutzlippe und Metallkonstruktion zu vermeiden.

Lagern Sie WCS-Radialwellendichtringe bei einer Temperatur unter +25 °C. Setzen Sie die Dichtungen keiner direkten Sonneneinstrahlung oder unmittelbaren Wärmequellen aus. Vermeiden Sie Kondenswasserbildung im Lagerraum und schützen Sie die Produkte vor Ozon und ionisierender Strahlung. Diese Lagerbedingungen basieren auf den Empfehlungen der ISO 2230. Eine geeignete Lagerumgebung hilft dabei, die Eigenschaften des NBR bis zum Zeitpunkt der Montage zu erhalten.

Die WCS-Dichtung sorgfältig montieren

Reinigen Sie vor der Montage die Welle, die Gehäusebohrung und den gesamten Einbauraum. Entfernen Sie Staub, Schmutz, Metallspäne und andere Partikel, die die Lauffläche, die Dichtlippen oder den metallischen Außenmantel beschädigen können. Ziehen Sie den WCS nicht über scharfe Kanten, Gewinde oder Passfedernuten. Verwenden Sie bei Bedarf eine Montagehülse.

Fetten Sie die Dichtung oder den Einbauraum vor der Montage nicht ein. Setzen Sie den WCS sorgfältig und gerade auf die Welle und verhindern Sie ein Verkanten. Prüfen Sie außerdem, ob Welle und Gehäuse die vorgeschriebenen Toleranzen, Härte- und Oberflächenrauheitswerte erfüllen. Eine sorgfältige Montage unterstützt einen korrekten Sitz und eine zuverlässige Funktion beider Dichtlippen.

WCS-Radialwellendichtringe unter den richtigen Bedingungen lagern

Lagern Sie WCS-Radialwellendichtringe bei einer Lagertemperatur unter +25 °C. Halten Sie die Dichtungen von direkten Wärmequellen fern und setzen Sie sie keiner direkten Sonneneinstrahlung aus. Der Lagerraum muss trocken sein und frei von Kondenswasserbildung bleiben. Schützen Sie die Radialwellendichtringe außerdem vor Ozon und ionisierender Strahlung.

Diese Bedingungen sind wichtig, da NBR eine geringe Beständigkeit gegenüber Ozon, Witterungseinflüssen und Alterung aufweist. Eine geeignete Lagerumgebung hilft dabei, unnötige Beeinflussungen durch Wärme, Licht, Feuchtigkeit oder Strahlung zu vermeiden. Dadurch bleiben die Eigenschaften des Dichtungswerkstoffs bis zur Montage des WCS möglichst gut erhalten. Die Lagerbedingungen basieren auf den Empfehlungen der ISO 2230.

Den richtigen WCS-Radialwellendichtring auswählen

Bei der Auswahl eines WCS-Radialwellendichtrings müssen die Abmessungen, der NBR-Dichtungswerkstoff und die Betriebsbedingungen gemeinsam beurteilt werden. Prüfen Sie zunächst, welches Innenmaß, Außenmaß und welche Breite für die Welle und die Gehäusebohrung erforderlich sind. Beurteilen Sie anschließend, ob NBR für das Medium, die Temperatur und die vorhandenen Umgebungsbedingungen geeignet ist.

Prüfen Sie, ob der maximale Druck von 0,05 MPa und die maximale Umfangsgeschwindigkeit von 8 m/s nicht überschritten werden. Berücksichtigen Sie den Temperaturbereich von -40 bis +80 °C und die kurzzeitige Belastbarkeit bis +100 °C. Beurteilen Sie außerdem die zusätzliche Reibung und einen möglichen Temperaturanstieg durch die Schutzlippe.

Prüfen Sie, ob die Schutzlippe ausreichend Schutz gegen die Menge an Staub und Schmutz in der Arbeitsumgebung bietet. Berücksichtigen Sie außerdem die begrenzte Dichtwirkung bei niedrigviskosen und gasförmigen Medien sowie in geteilten Gehäusen. Die Toleranzen, Härte und Oberflächenrauheit von Welle und Gehäuse müssen den technischen Anforderungen entsprechen. Wenn eine bestimmte Zertifizierung erforderlich ist, muss diese für den ausgewählten Compound separat geprüft werden.


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